Netbook oder Notebook für unterwegs?

Als das erste Netbook 2007 auf dem Mark erschien, hatten die Entwickler sicher auf große Marktresonanz gehofft, aber wohl nicht mit heutigem Ausmaß gerechnet. Der Erfolg der kleinen, vergleichsweise leistungsstarken, preiswerteren Mini-Notebooks ging rasant vorwärts, sodass heute jeder Anbieter eine große Produktauswahl beider Modellvarianten bereithält.

Doch wo liegen die Unterschiede zwischen Notebook und Netbook?
Während Ersteres flexibel ist, zeigt sich Letzteres wirklich mobil. Schon die äußeren Maße, in der Regel bei etwa 26 x 18 cm, machen das Netbook fast Hosentaschen tauglich. Auch das geringere Gewicht macht den „kleinen Bruder“ wesentlich handlicher. Der ­10“-Bildschirm genügt den meisten Anwendern völlig. Abstriche müssen Nutzer dennoch in Leistungs- und Funktionsumfang machen. Da sich wirklich alles minimiert, können auf Netbooks nur abgespeckte Betriebssysteme laufen. Die Speicherleistung ist nicht schlecht, kann mit jener moderner Laptops allerdings nicht mithalten. Wer allerdings eine der Miniausführungen von externen Festplatten mit sich führt, kann die mangelnde Speicherkapazität wieder ausgleichen. Netbooks sind Arbeitstiere und ideale Office-Helfer für unterwegs. Heutige Notebooks dagegen lassen kaum noch etwas vermissen, was nicht auch der heimische PC zu bieten hat. Selbst aufwendige Game-Versionen werden ohne Probleme auf dem Notebook wieder gegeben und können in vollem Umfang gespielt werden. Der Preis für die höhere Funktionalität ist allerdings spürbar in den Abmessungen, die allerdings auch einen mindestens 15“ großen Bildschirm ermöglichen. Das höhere Gewicht der Laptops im Vergleich zum Notebook wird von Usern häufig auch liebevoll in der Bezeichnung „Schleppi“ zum Ausdruck gebracht. Notbook vs. Netbook – beide sind Sieger, es kommt nur auf den Einsatz an.


Netbook oder Notebook für unterwegs?