Laserdrucker-Toner nachfüllen
Was bei Tintenstrahldruckern bereits weit verbreitet ist, nämlich das Nachfüllen von Druckerpatronen, ist inzwischen auch beim Laserdrucker-Toner möglich. Dabei unterscheidet sich der Laserdrucker jedoch vom Tintenstrahldrucker, denn hier wird keine schwarze Tinte benutzt, sondern schwarzes Pulver (der Toner). Mithilfe des Lasers und einer im Drucker installierten Heizung wird dieses dann, beim Drucken, auf das Papier gebracht.
Wird dann das Druckbild irgendwann schlechter oder ungenauer ist der Toner aufgebraucht. Die kostengünstigste Möglichkeit, um schnell weiterdrucken zu können, ist das Selbstnachfüllen. Zuerst entnimmt man die Tonerkartusche, dann löst man die Schrauben der Abdeckung und hebelt diese auf, wie es bei dem Samsung ML1610, möglich ist. Als nächstes sollte nun die Tonerpatrone vollständig entleert werden und füllt dann, am besten mit einem kleinen Trichter, den man sich ganz einfach aus Papier schnell selbst basteln kann, den neuen Toner ein.
Die Kartusche nun wieder zusammensetzen mit den Schrauben fest verschließen und in den Laserdrucker einsetzen. Es bietet sich an, einige Testdrucke durchzuführen, bis das Druckbild wieder die gewohnte und gewünschte Qualität hat.
Anzuraten ist das Ganze an der frischen Luft durchzuführen, denn der Toner ist giftig und wird in der ganzen Luft verteilt. Reste sollten auch nicht mit dem Staubsauer aufgesaugt werden.
Leider kann man die Tonerkartusche nicht unbegrenzte Male nachfüllen. Die Entwicklereinheit ist einfach auch irgendwann am Ende. Also heißt es, nach einigem Nachfüllen dann doch, sich eine Neue Tonerkartusche zu kaufen. Das Nachfüllen einer Tonerkartusche ist ähnlich, wie bei Druckerpatronen, nicht sehr aufwendig und in wenigen Minuten erledigt. Es ist eine preiswerte Alternative zum ständigen Neukauf teurer Toner und lohnt sich also in jedem Fall.
