Heimkino einrichten
Während früher schon Fernseher als „Heimkino“ bezeichnet wurde, gelten seit den 90igern ganz andere Maßstäbe. Heute ist Heimkino wirkliches Kino im Kleinformat und bietet neben extrem großen Bildformaten auch Dolby-Digital-Tonqualität. Heimkino gilt als Unterhaltungselektronik vom Feinsten, ist im Laufe der letzten 10 Jahre dank Weiterentwicklung und starker Verbreitung auch für jeden erschwinglich geworden. Wer sich ein Heimkino einrichten möchte, sollte sich vorher eingehend mit den verschiedenen Möglichkeiten des technischen Zubehörs informieren. Die Leinwand ist natürlich das Herzstück der Anlage. Allerdings steht die Größe selbiger in Abhängigkeit des Raumes. Projektor oder Beamer müssen in recht großem Abstand aufgestellt werden, da sonst ein Teil des Bildes einfach nicht mehr passt. Wer keine feste Leinwand installieren kann, eine portable nicht mag, der kann auch eine glatte Wand in Mattweiß streichen und als Reflexionsfläche nutzen.
Wenn die Leinwand das Herzstück ist, so ist der Beamer unzweifelhaft die teuerste Anschaffung. Und hier sollte auch nicht gespart werden, denn die Qualität des Beamers bestimmt über die Qualität des Bildes. Beamer aus dem unteren Preissegment pixeln das Bild meist stark auf und lassen auch in der Lichtverteilung zu wünschen übrig. Außerdem sollte der Beamer über eine sogenannte „Trapezkorrektur“ verfügen. Diese Funktion hilft, das Bild genau auf die Leinwand auszurichten und Verzerrungen zu vermeiden.
Letztendlich muss nun noch der Ton stimmen. Wenn schon Kinoerlebnis zu Hause, dann möchte man auch die Geräuschkulisse komplett um sich herum spüren und das Gefühl mittendrin, statt nur dabei zu sein, haben. Ein Komplettsystem in Dolby Digital Technologie ist hier die beste Wahl und in diese Technik sollte man auch investieren und nicht Sparsam sein, nur weil man einige Euro sparen kann, man wird es am Ende bereuen.
