Günstiger Strom versus Preiserhöhungen

Seit der Strommarkt 1998 liberalisiert wurde, bemühen sich nun mittlerweile neben den großen Anbietern wie E.on und RWE insgesamt mehr als 960 lokale und landesweite Versorger um Vorzug bei den deutschen Haushalten. Dieser kann nicht nur zwischen den Anbietern frei entscheiden und jederzeit wechseln, sondern auch zwischen den verschiedenen Stromtypen. Ob Ökostrom, Atomenergie oder sogar Billigstrom, der deutsche Strommarkt bietet eine Auswahl, bei der günstiger Strom mit Sicherheit zu finden ist. Onlinetarife, Preisgarantie, Preisfixierung und viele weitere Faktoren spielen sowohl für den Privatkunden, aber auch für den Gewerbekunden eine bedeutende Rolle bei Abschluss eines Vertrages. Der Hauptgrund für einen Stromanbieterwechsel ist noch immer ein niedriger Preis, dennoch sollte nicht nur besonders günstiger Strom bezogen werden, sondern auch gute Vertragsbedingungen vorliegen. Zwar ist im Jahr 2011 durch viele Tarifanhebungen günstiger Strom eine Ausnahme, aber dennoch zu finden.

Stromvergleiche bieten aktuelle Informationen über diverse bedeutende Daten wie Grundgebühr und Arbeitspreis der jeweiligen Stromanbieter, um Kunden ein möglichst unabhängiges Bild darüber zu geben, wo günstiger Strom erhältlich ist. Einen bedeutenden Faktor spielt auch der jeweilige Wohnort, so weist ein Stromvergleich deutliche Schwankungen zwischen den Bundesländern auf. Günstiger Strom für den Verbraucher in den neuen Bundesländern ist grundsätzlich schwieriger zu erhalten als zum Beispiel im Saarland oder in Berlin. Jedoch unterscheidet sich auch das Einsparpotenzial regional und abhängig vom Anbieter.


Günstiger Strom versus Preiserhöhungen